Der Haalgeist von Schwäbisch Hall


In Schwäbisch-Hall am Salzbrunnen oder "Haal" trieb einst der Haalgeist sein Wesen. Er zeigte sich immer drei bis vier Tage vor einer Überschwemmung, trug eine Laterne in der Hand, schritt vom Kocher auf die untere Stadt zu und rief mit lauter Stimme : "Raumt aus! Raumt aus!" So weit aber, als der Geist in die Stadt hineinschritt, so weit trat jedesmal in den nächsten Tagen der Kocher über seine Ufer. Der Haalgeist tat niemandem etwas zuleid, wenn man ihm keine Beachtung schenkte. Sobald ihn aber jemand aus Neugier oder Mutwillen anrief, erschien er ihm sogleich in einer schrecklichen Gestalt: als schwarzer Pudel oder als zottiges Kalb mit fenstergroßen, feurigen Augen, so daß den Vorwitzigen Angst und Entsetzen packten. Ganz schlimm erging es einem Salzsieder, der es gewagt hatte, ihn zu necken. Als dieser einmal bei Nacht noch an der Arbeit war, steckte der Haalgeist seine gewaltige lange Nase durch einen Spalt in der Wand des Siedehauses und fragte: "Ist dees nit e Noos?" Der Sieder, nicht faul, füllte rasch ein Gefäß mit siedendem Wasser, goß es dem Haalgeist auf die Nase und rief: "Ist dees nit e Guuß?" Ehe er sich's aber versah, hatte ihn der Haalgeist gepackt und über den Kocher hinüber auf den Gänsberg geworfen und dabei höhnisch geschrien: "Ist dees nit e Wuurf?" Das alte Hall, in dem sich dieser Vorfall ereignet hat, heißt seitdem "das Geisterhall".

 

 Das Bleichebrückle zwischen Löffingen und Rötenbach


Wenn man die Straße zwischen Rötenbach und Löffingen geht, muß man über ein Brücklein. In der Nähe steht ein Haus, die "Bleiche" genannt, weil in den Wiesen ringsum einst Wäsche gebleicht wurde. Daher hat das Brücklein seinen Namen. Wer abends nach Betzeitläuten darübergeht, kann übles erleben: ein großer schwarzer Hund kommt unter dem Brücklein vor und springt ständig um den Wanderer herum, so daß dieser nicht weiterschreiten kann. Es ist schon vorgekommen, daß Rötenbacher, die abends in Löffingen lange aufgehalten wurden, dann erst gegen Morgen nach Hause kamen

 

Das Galgenbrünnele von Geißlingen


In Geißlingen an der Steig sollte einst ein zum Tod Verurteilter zum Galgen geführt werden. Als der Zug am Richtplatz angekommen war, bat der arme Sünder die Richter, noch einmal zum Volke sprechen zu dürfen. Man gestattete ihm die Bitte. Da versicherte er zum letzten Male seine Unschuld vor allem Volk. "Zum Zeichen dessen wird eine Quelle aus diesem Felsen springen, sobald meine schuldlose Seele in den Himmel eingegangen ist." Kaum hatte der Henker das Urteil vollzogen, da rieselte aus dem Felsen unter dem Galgen ein Brünnlein hervor. Das Volk war erschüttert über dieses wunderbare Zeugnis von der Unschuld des Gerichteten, der Richter aber rief: "Herr, richte mich nicht, wie ich gerichtet habe!" Noch heute läuft ein klares Bächlein vom Galgenberg bei Geißlingen ins Tal, das "Galgenbrünnele".

 

Die Glocke von Wunnenstein

Auf dem Wunnenstein stand voreinst eine Kapelle, die dem heiligen Michael geweiht war. Im Turm der Kapelle hing eine mächtige Glocke. Sooft Hagelschlag oder Ungewitter die Gegend bedrohten, brachten die umwohnenden Landleute die Glocke zum Schwingen, und ihr tönender Klang schützte die Menschen vor Not und Tod. Davon hörten die Heilbronner und hätten daher die Glocke gern an sich gebracht und auf den Turm von St. Kilian gehängt. Die Stiftsdamen von Oberstenfeld, denen damals der Wunnenstein gehörte, verkauften ihnen endlich die Glocke um schweres Geld. Die Leute in den Dörfern rings um den Berg waren betrübt, als sie davon hörten; die von Heilbronn aber zogen hochbeglückt über ihren Kauf mit der Glocke von dannen. Aber wie erstaunten sie, als die Glocke stumm blieb, da der Mesner von St. Kilian sie zum erstenmal läuten wollte. Man ließ Geisterbanner kommen, sang und betete; aber es half alles nichts. Die Glocke blieb stumm. Da gerieten der Rat und die Bürgerschaft von Heilbronn in Furcht und Schrecken; einhellig beschlossen sie, die Glocke so schnell als möglich aus der Stadt hinaus und an ihren alten Ort zu bringen. Aber die Glocke war schwer, zwölf Pferde brachten sie kaum vom Fleck. Nun begegnete dem Zug der Heilbronner ein Bauersmann von Winzerhausen. Der freute sich ganz unbändig, als er die geliebte Glocke wieder zu Gesicht bekam, und erbot sich, sie den Städtern abzunehmen und auf den Berg zu führen. Und siehe, das ging so leicht, daß er sie mit seinen zwei Ochsen ganz ohne Mühe den Berg hinaufbrachte. Alles Volk aber war des Jubels voll, als die Glocke dann auf ihrem Turme hing und sie des Schutzes vor Wetternot und Sturmesunbill wieder sicher waren.

 

 Das Bermuda-Dreieck

Meeresgebiet des Atlantischen Ozeans zwischen Florida, Bermuda und Puerto Rico; umfasst den westlichen Teil der Sargassosee, in dem wiederholt Flugzeuge und Schiffe unter scheinbar mysteriösen Umständen verunglückt bzw. verschwunden sind. Während einige Darstellungen die Unglücksfälle übernatürlichen Kräften zuschreiben, diskutieren andere geophysikalische und meteorologische Phänomene (Strudel u. Ä.) als Erklärung.
Kieler Forscher sind im Pazifik auf eine 125 Meter große Methangas-Blase gestoßen. Die unterseeischen Vorkommen des Gases gelten als gigantischer Energievorrat, aber auch als Auslöser von Naturkatastrophen. Manche Wissenschaftler erklären damit sogar das mysteriöse Bermudadreieck.
Viele Mythen ranken sich um den Ort des Bermuda Dreiecks. Schiffe und Flugzeuge verschwanden ohne je einen Überlebenden. Kurz vor dem Verschwinden der Menschen wurden noch Durchsagen getätigt, welche nur noch mehr Fragen aufwerfen, denn diese zeigen eine gefahrlose Situation auf:
Wir nähern uns dem Flughafen. An Bord alles in Ordnung. Wir können die Lichter von Miami schon sehen. Wir melden uns später für die Landeinstruktionen. Die Star Ariel meldet vor ihrem Verschwinden:"Wir haben Normalflughöhe erreicht. Schönes Wetter. Geschätzte Ankunftszeit in Kingston wie vorausgesehen." 
Es muss also irgendetwas plötzlich eingetreten sein und schnell wieder abgeschlossen gewesen sein.
Schon Columbus spricht von einem plötzlichen Verrücktspielen der Kompasse und einer "Flamme" die aufs Meer stürzte.Erst im 20. Jahrhundert war man fähig die Vorfälle durch neue technische Errungenschaften, wie der modernen Kommunikationsmittel, genauer zu hinterfragen. Auch nach genaueren Nachforschungen fand man keine Wrackteile oder derartiges. Man hatte diese früher einfach nicht gefunden und vermutet, sie wären "irgendwie" auf den Meeresboden abgesunken. Wie sich aber nach den genauen Nachforschungen bzw. ausgeprägten Suchaktionen eben auch unterhalb des Meeresspiegels herrausstellte, war nichts, aber auch garnichts von den Schiffen bzw. Flugzeugen, die auch heute noch verunglücken zu finden.

 

Weitere solcher Naturphänomene sind zum Beispiel:

- Stonehenge, eine kreisrunde Fläche in Salisbury [Südengland] auf dieser Fläche haben einige              Menschen große Steinbrocken in einer eigentümlichen Art und Weise aufgestellt. Jedes Jahr reisen viele Menschen am 21.Juni zur Stonehenge und bewohnen Druidenzeremonien an der Sommersonnwende bei.

- Loch Ness, Nessie

 

- Kugelblitz ist der Name für eine leuchtende, bewegliche Kugel, die man während eines Gewitters beobachten kann. Es scheint sich dabei um ein ziemlich seltenes Phänomen zu handeln, was dazu führte, dass es unter den Wissenschaftlern höchst umstritten ist, ob es "ball lightning" (so der englische Ausdruck) wirklich gibt.
Es gibt jedoch zahlreiche Augenzeugenberichte, wobei die meisten ziemlich vertrauenswürdig erscheinen. So beschrieb zum Beispiel Morris 1936 in einem Brief an die London Daily Mail seine Erfahrung mit einem Kugelblitz folgendermaßen:
Während eines Gewitters sah ich eine große, rot-glühende vom Himmel herunterkommen. Sie schlug in unser Haus ein, durchtrennte das Telefonkabel, verbrannte den Fensterrahmen und begrub sich dann selbst in einem Fass voller Wasser, das darunter stand. Das Wasser kochte noch einige Minuten danach, aber als es kalt genug war, um nachzusehen, konnte ich nichts darin finden.
 
 

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